Wie ist bei einer möglichen Erkrankung eines Schülers, einer Schülerin oder eines in der Schule Beschäftigten zu handeln?

Vorgehen beim Auftreten von Erkältungssymptomen

Leichte Symptome wie Schnupfen

Ein Schulbesuch ist erst möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden kein Fieber entwickelt wurde. Betreten Schüler dennoch die Schule, werden sie isoliert und nach Hause geschickt.

 

Stärkere Symptome wie Fieber, Husten, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Halsschmerzen

Der Schüler darf erst in die Schule, wenn er mindestens 24 Stunden symptomfrei ist. Ob eine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich ist, entscheidet der Hausarzt.

Vorgehen beim Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung

Reguläres Vorgehen bei Klassen

Die gesamte Klasse wird für 14 Tage vom Präsenzunterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Alle Schüler werden nach Anweisung des Gesundheitsamts zweimal getestet. Bei negativen Testergebnissen kann im Anschluss an die Quarantäne der Unterricht wieder aufgenommen werden.

Während der Quarantänezeit werden die Schüler digital unterrichtet.

 

Vorgehen bei einer Abschlussklasse während der Prüfungsphase

Der gesamte Jahrgang wird so schnell es geht getestet. Auch ohne Testergebnis dürfen Schüler unter einem verschärften Hygieneaufwand an Prüfungen teilnehmen.

 

Vorgehen bei Lehrkräften

Bei einem positiven Fall muss die Lehrkraft in eine vierzehntägige Quarantäne. Über weitere Schritte und Testungen entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.