Zurück in die Zukunft war gestern - Zurück in die Steinzeit ist heute

Wir schreiben das Jahr 2016 und wir, die 5.Klassen, begeben uns auf eine Zeitreise…

…zurück in die Steinzeit.

 

Schweizer Taschenmesser, Feuerzeug und Elektroherd?

Für uns ist das unvorstellbar, aber all das kannten die Steinzeitmenschen noch nicht. Wie konnten sie dann überhaupt überleben?  

Um das herauszufinden, haben wir im Januar einen Ausflug in die Archäologische Staatssammlung in München gemacht. Das war aber kein ganz normaler Museumsbesuch, denn wir durften selbst ausprobieren, wie das Leben in der Steinzeit ausgesehen hat. Vieles wussten wir schon aus dem GSE-Unterricht, so dass wir unseren Museumsführer mit unserem Wissen beeindrucken konnten.

 

Schweizer Taschenmesser

 

Schon die Steinzeitmenschen hatten ein Universalmesser. Aus Feuerstein konnten sie sich eine Art Schweizer Taschenmesser herstellen, mit dem sie schneiden, Tiere erlegen und sogar die Tierhaut bearbeiten konnten, so dass daraus Leder wurde.

 

Das war für uns total beeindruckend. Jeder, der schon einmal versucht hat, Leder mit einer Schere zu schneiden, weiß, dass das sehr schwierig ist. Mit dem Feuerstein ging das aber total einfach. Jeder von uns durfte das dann sogar ausprobieren und ein Stück Leder als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

 

Feuer

 

Wenn man uns heute fragt, wie man ein Feuer macht, dann ist das eigentlich ganz einfach zu beantworten: mit dem Feuerzeug. Das gab es in der Steinzeit natürlich noch nicht. Aber auch dafür hatten die Menschen vor ungefähr zwei Millionen Jahren eine Lösung. Gemeinsam mit dem Museumsführer durften wir das Ganze dann auch ausprobieren. Zuerst haben wir gerätselt, was man dafür alles brauchen könnte. Wir dachten an Stroh und Feuersteine. Leider ist da gar nichts passiert. Am Ende hat uns der Mann im Museum erklärt, wie es funktioniert und wir durften zuschauen, wie er ohne ein Feuerzeug, ein Feuer gemacht hat. Um euch das Ganze besser erklären zu können, hier eine kleine Anleitung: 

 

Damit ein Funke entsteht, braucht man Katzengold und einen Feuerstein. 

Der Funke muss von etwas geriebenem Buchenpilz aufgenommen werden.

Das Ganze kommt dann in Stroh. Dort wird dann leicht hineingeblasen, so dass ein Feuer entsteht.

 

Die Steinzeitmenschen hatten so sogar eine Art Feuerzeug. Wenn man nämlich die Glut in Blätter einwickelt und in einen Holzbehälter gibt, hat man immer sein eigenes Feuer dabei. Das war besonders praktisch, wenn man längere Wanderungen vor sich hatte.

 

Nach dem Feuermachen endete unsere Zeitreise und es ging zurück ins Jahr 2016. Der nächste Ausflug ins Museum ist aber bereits geplant und wir freuen uns schon alle total darauf.

 

P.S. Wir durften danach im Kunstunterricht auch noch Steinzeitbilder malen. Das wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten.

  

Hier noch ein paar Eindrücke von uns im Museum und im Kunstunterricht, damit ihr euch besser vorstellen könnt, was wir gemacht haben: