Die Klasse 6b erkundet mittelalterliche Spuren in Rothenburg ob der Tauber

Montag

Am 05. Mai starteten wir unseren Kurztrip ins Mittelalter nach Rothenburg ob der Tauber. Nach einer vierstündigen Zugfahrt kamen wir schließlich in der Jugendherberge direkt an einer alten Stadtmauer an und bezogen unsere Zimmer.

Als ersten Programmpunkt erwartete uns eine Stadtführung, die uns einen ersten Einblick in die mittelalterliche Altstadt erlaubte.

Am Abend führte uns ein alter Nachtwächter durch die dunklen Gassen und erzählte uns vom Leben in Rothenburg von vor ca.  1000 Jahren.

Dieser Tag machte uns sehr müde, doch wir konnten nicht sofort schlafen. Leider mussten wir warten bis die strenge Zimmerkontrolle kam. Nach der Punkteverteilung unserer Zimmer-Olympiade konnten wir endlich in unsere Betten fallen.

Dienstag

Der nächste Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Doch mit „gemütlich“ war es nicht lange, denn schon ging es an den Start zu einer Stadt - Rallye. Wir bemühten uns alle sehr, denn jeder wollte die fünf Punkte gewinnen, mit denen das Gewinner-Zimmer belohnt werden sollte.

Wir liefen eilig kreuz und quer über das Kopfsteinpflaster, kamen mit Rothenburgern ins Gespräch und zeichneten Wappen an Gebäuden ab.

Im Kriminalmuseum lernten wir eine hässliche Seite des Mittelalters kennen: Folterinstrumente, Schandmasken und Halsgeigen gehörten zum Alltag der Bürger im Mittelalter.

Am Abend erwartete uns ein ganz besonderes Highlight: eine mittelalterliche Tafeley bestehend aus 25 – 30 Gängen. Es ging uns richtig gut!

Anschließend brachen wir zu einer Fackelwanderung durch das Taubertal auf. Bei den vielen grausigen Rothenburg - Geschichten wären einige von uns lieber schon im Bett gelegen. Am Schluss mussten wir noch eine Mutprobe bestehen. Wieder einmal kaputt gingen wir zurück in die Jugendherberge. Doch auch an diesem Tag war die Zimmerkontrolle gnadenlos.

Mittwoch

Am dritten Tag konnten wir es kaum erwarten in den Kletterwald zu gehen. Es machte uns großen Spaß und in den Parcours „Brüllaffe“, „Bartaffe“ und „Orang Utan“ machten wir dem Namen alle Ehre.  

Zum Abschluss schauten wir den Film „Der Brief an den König“, der in der Altstadt Rothenburgs gedreht wurde und wir erkannten die eine oder andere Ecke aus unseren Spaziergängen und Führungen.

Donnerstag

Nach dem Frühstück traten wir unsere Heimreise an. Bepackt und zufrieden rollten wir unsere Koffer über das endlos scheinende Kopfsteinpflaster und ganz Rothenburg wurde wieder darauf aufmerksam, dass eine Schulklasse ihr kleines Städtchen verlässt.

Eine schöne Woche war zu Ende, als wir am Nachmittag wieder in Germering mit der S-Bahn ankamen.

 

von Lara und Suela