Schulleben

Suchtprävention in den 9. Klassen

Ende November und Anfang Dezember bekam die Klasse 9a drei Mal Besuch von Frau Grafe vom Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck. Gemeinsam mit Frau Sujbert klärte diese die Klasse über das Thema Sucht und Drogenkonsum auf.  

Zuerst ging es um die Frage: Was ist Sucht? Es gibt verschiedene Anzeichen einer Sucht: täglichen Konsum, Kontrollverlust, physische Abhängigkeit oder ein steigendes Verlangen nach Suchtmitteln. Anschließend wurde erklärt, dass es legale und illegale Suchtmittel gibt. Zu den legalen gehören Zigaretten und Alkohol. Illegale Suchtmittel sind z.B. Cannabis, Snus und viele weitere Drogen.

Viele Jugendliche in Deutschland konsumieren diese Drogen oft unkontrolliert. Häufig treffen sich Jugendliche am Abend draußen und an abgelegen Orten, was Gefahren birgt. Übermäßiger Alkoholkonsum kann beispielsweise zu einer Alkoholvergiftung führen. Der Kreislauf versagt und das Herz schlägt langsamer.  Betroffene müssen sich oft übergeben. Deshalb ist es so wichtig, auf seine Freunde Acht zu geben und niemanden zum Trinken zu zwingen.

 

In solchen Situationen ist es wichtig, zu wissen, wie man reagieren sollte. Aus diesem Grund gehört zum Thema Suchtprävention auch der Umgang mit bewusstlosen Menschen und so lernten die Schülerinnen und Schüler der 9a, wie man jemanden in die stabile Seitenlage bringt, wie eine Herzdruckmassage funktioniert und natürlich auch, wie ein Anruf bei der Notrufnummer 112 funktioniert. Hier ist es wichtig, dass man genaue Angaben macht und Rückfragen abwartet. Damit der Krankenwagen schnell zum Patienten kommen kann, sollte man seinen Standort möglichst genau beschreiben und auf sich aufmerksam machen, indem man beispielsweise mit auffälliger Kleidung winkt.   

Frau Grafe klärte außerdem darüber auf, dass es ein weit verbreiteter Irrglaube sei, man könne auf irgendeine Weise schneller nüchtern werden. Wasser zu trinken, zu essen oder zu schlafen erwecken nur den Eindruck, nüchtern zu sein. Der Promillewert des Alkohols wird dadurch nicht geringer. 

Schließlich lernten die Schülerinnen und Schüler auch den Unterschied zwischen Industriehanf und Cannabis. Der Konsum eines Joints ist gerade für Jugendliche besonders problematisch, da sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet und dieses so geschädigt werden kann.

Durch die Suchtprävention hat die Klasse Einiges gelernt und ist nun über die Gefahren von legalen und illegalen Drogen aufgeklärt.

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Frau Grafe und Frau Sujbert.  Die Klasse 9a hat sich sehr gefreut, dass Sie sich Zeit genommen haben, über dieses wichtige Thema aufzuklären.

 

 

P.S. Die Anwendung der stabilen Seitenlage funktioniert wie folgt:  Bein anwinkeln und Hand parallel zum angewinkelten Bein ans Gesicht legen, den Bewusstlosen danach zu sich ziehen und den Kopf bisschen hoch, damit er nicht erstickt. Außerdem soll der Mund leicht zum Boden geneigt sein.


Die Wittelsbacher auf Wanderschaft

Im September und Oktober ging es sowohl für die Klassen als auch für die Lehrkräfte auf Wanderschaft. Dabei wurde nicht nur die Umgebung erkundet, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt.

Los ging es mit den Wandertagen der einzelnen Klassen. Dabei konnte man zum Beispiel die 5b am Ammersee auf großer Dampferfahrt entdecken. Gleich drei Klassen zog es nach Gröbenzell zum 3D-Neongolf. Minigolf kannten schon einige, aber das Ganze in einer Halle und bei Schwarzlicht war für die meisten neu. Die 6a hingegen bestaunte die Tierrekorde und die Elefantenbabys im Tierpark Hellabrunn in München. 

Zwar keinen Wandertag im klassischen Sinn, aber dennoch sehr wichtig, um sich mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, war der Ausflug der 9.Klassen ins Konzentrationslager Dachau, wo Herr Mathesius den beiden Klassen schilderte, welch schlimme Gräueltaten dort während des Zweiten Weltkrieges stattgefunden hatten.

Geschichtlich wurde es auch am Ausflug der Lehrkräfte nach Augsburg. Bei einer zweieinhalbstündigen Stadtführung erfuhren die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur etwas über die Gründung und den damaligen Reichtum der Stadt Augsburg, sondern auch über die Fuggerfamilie, die bedürftigen Menschen noch heute für einen Euro Miete im Jahr ein Dach über dem Kopf bietet.


Das Ramadama der Wittelsbacher Schüler

Am Freitag, den 8.10.2021 versammelten sich die Klassen 9a, 9b, 8a und 8b gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften vor der Schule und machten sich bereit für’s diesjährige Ramadama.

„Ramadama“ ist eine Aktion der Stadt Germering gegen Müll im Stadtgebiet und in der Natur. Dafür ist natürlich die richtige Ausrüstung nötig. Daher stellte die Stadt Germering den Schülerinnen und Schülern Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. 

 

Aber nicht nur das: Bevor es richtig losging, gab es noch eine extra Portion Motivation in Form eines Lobs für das tolle Engagement durch den Oberbürgermeister Andreas Haas sowie Thomas Wieser vom Sachgebiet Umweltschutz und unseren Schulleiter Herrn Braun. 

Anschließend sammelten die Klassen mit vollem Erfolg Müll rund um die Schule ein. Dabei kam sehr viel Abfall, wie Plastikflaschen, verlorene Kopfhörer, Plastiktüten und Masken zusammen. Von der Aktion hatten beide Seiten etwas. Zum einen trugen die Schülerinnen und Schüler zu einem sauberen Germering bei und zum anderen erhielten die Klassen jeweils 50 Euro für ihre Klassenkasse.

Außerdem ist es ein gutes Gefühl, etwas für unsere Umwelt zu tun. Denn diese zu schützen, geht uns alle etwas an! Jeder einzelne kann etwas beitragen, indem er seinen Müll nicht einfach auf die Straße wirft, sondern richtig entsorgt.